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PushOver-Verfahren

Das PushOver-Verfahren ist ein verformungsbasiertes nichtlineares Erdbebenberechnungs-Verfahren. Für eine stetig gesteigerte Verformung wird die erforderliche Horizontallast berechnet. Die Gebäudeduktilität kann anschliessend anhand des Beschädigungszustands der einzelnene Bauteile festgelegt werden.

PushOver

Einsatzgebiet

Das PushOver-Verfahren eignet sich besonders für die Beurteilung der Erdbebensicherheit von Mauerwerks- und Mischbauten. Die wird die Erdbebenberechnung unter Berücksichtigung des nichtlinearen Verhaltens von Mauerwerk berücksichtigt und führt damit zu einer weniger konservativen Beurteilung der Erdbebensicherheit als kraftbasierte Verfahren (z.B. Antwortspektren-Verfahren).

Das PushOver-Verfahren wurde entwickelt für die schnelle Beurteilung der Erdbebensicherheit und gegebenenfalls die Entwicklung von Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung von bestehenden Bauten. Der Umfang der erforderlichen Massnahmen und damit auch die dadurch verursachten Kosten können durch Anwendung des PushOver-Verfahrens auf ein Minimum reduziert werden. Aber auch bei der Planung von Neubauten kann das PushOver-Verfahren unter Umständen zu geringeren Baukosten führen.